Seit Anfang 2010 können wir in der Praxis auch eine fundierte lerntherapeutische Betreuung anbieten.

Diese richtet sich an Kinder bei denen eine LRS, Legasthenie oder eine Rechenstörung (Dyskalkulie) diagnostiziert wurde. Diese Kinder haben  meist einen langen Weg hinter sich, der sie von Förderunterricht, über Nachhilfe zu Diagnosestellungen geführt hat.

 

Wenn dieses Kind dann endlich den Weg in die Lerntherapie gefunden hat, heißt es erstmal den Druck nehmen, Verständnis bei allen Beteiligten und für alle Beteiligte aufbauen.

 

 

Nach einer Lernstilerfassung, die aufdeckt in welchen Bereichen besondere Potenziale liegen, mit denen Schwierigkeiten kompensiert werden können, wird ein Lernplan aufgestellt mit kurzfristigeren und langfristigen Zielen. In diesen Plan sollen Kind und Eltern ihre Wünsche und Vorstellungen mit einbringen.

 

Der Unterschied zur klassischen Nachhilfe ist, dass nicht die fachliche Ebene trainiert wird, sondern auf den grundlegenden Lernebenen gearbeitet wird.

Das heißt es werden ersteinmal  kognitiven Grundfertigkeiten beübt, wie analytisches Zerlegen, vergleichendes Betrachten, in Kategorien einordnen, räumliche und zeitliche Orientierung. Sind diese genügend verinnerlicht, sind sie auf alle Bereiche anwendbar.

 

 

In der Lerntherapie soll das Kind Erfolg mit seinem Handeln haben und dadurch wieder Lust entwickeln, die vielen Kinder durch schlechte Noten und Misserfolge verloren gegegangen ist. Bei einigen Kindern kommt es dadurch verständlicher Weise zu Schulängsten, Lernblockaden oder Verweigerungshaltung.

 

 

 

 

Wenn sie Interesse an weiteren Informationen zur Lerntherapie, zu Schulproblemen bei ihrem Kind, zur Diagnostik bei Verdachtsfällen oder zur organisatorischen Vorgehensweise haben, melden sie sich unverbindlich in unserer Praxis bei A. Renner.

 

 

 

 

 

 

Ergotherapie       Anke Renner  

     

 

 

                                                   Machnigstraße 5, 87700 Memmingen, Fon/Fax: 08331/963573